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Nützliche Hinweise zur Sterilisation des Mannes

Einleitende Informationen zur Vasektomie

In dem nachfolgenden Abschnitt werden weitere Informationen zum Thema der männlichen Sterilisation als Ergänzung zum ärztlichen Beratungsgespräch dargelegt. Alle Interessierten sollten jedoch wissen, dass hier nur ein Teil an wichtigen Aspekten vorgestellt werden kann und die Erläuterungen zu Vasektomie nicht eine Beratung bei einem Facharzt für Urologie ersetzen können. Ziel ist es, über die Sterilisation beim Mann aufzuklären und hilfreiche Informationen zu vermitteln, die die Entscheidungsfindung zur passenden Verhütungsform erleichtern.

Begriffserklärung: Vasektomie / Vasoresektion

Der medizinische Fachbegriff der Sterilisation des Mannes lautet Vasektomie bzw. Vasoresektion. Es werden aber auch die Begriffe der Samenleiterdurchtrennung oder Samenleiterunterbindung verwendet. Exakt beschrieben handelt es sich bei der Vasektomie allein um den operativen Eingriff. Ziel dieser Operation, die im Normalfall ambulant unter lokaler Anästhesie durchgeführt wird, ist die Unfruchtbarkeit des Mannes herbeizuführen.

Samenleiterunterbindung beim Mann als sichere Verhütungsform

Die Unfruchtbarkeit des Mannes wird erreicht, indem bei einem kurzweiligen Eingriff die Samenleiter durchtrennt bzw. unterbunden werden. Die Operationszeit wird inklusive der Vorbereitungszeit in etwa mit 30-45 Minuten berechnet. Der Risikofaktor wird im Vergleich zu anderen Operationen als sehr gering eingestuft. Diese Verhütungsvariante des Mannes stellt somit eine durchaus zu überlegende Möglichkeit dar, zumal sie aktuell als die sicherste Methode der Empfängnisverhütung bekannt ist. Wird die Verhütung von der Frau (Pille, Spirale, Sterilisation der Frau usw.) übernommen, ist diese im Vergleich zur Vasektomie-OP mit deutlich mehr Risiken verbunden, die bis hin zur Gesundheitsgefährdung der Frau führen können. Männer bzw. Familien, die sich für diese Form der sicheren Schwangerschaftsverhinderung entscheiden, sollten sich über die Endgültigkeit des Ergebnisses dieser Methode im Klaren sein. Mit der Herstellung der Unfruchtbarkeit des Mannes ist der Mann nach einer Vasektomie nicht mehr in der Lage Kinder zu zeugen. Deshalb sollten sich Paare oder Männer ganz sicher sein, die Familienplanung beendet zu haben und dass kein weiterer Kinderwunsch besteht.

Ein Eingriff, zwei mögliche Operationsverfahren

Eine besonders schonende Art die Vasektomie durchzuführen, ist der Eingriff der no-scalpel-Vasektomie. Bei dieser minimalinvasiven Operation wird die zuvor betäubte und fixierte Hodensackhaut des Mannes mit Hilfe einer Spezialklemme durch Spreizung geöffnet. Hierbei wird auf den Einsatz eines Skalpells verzichtet. Stattdessen wird mit einem Spezialinstrument eine sehr kleine Hautöffnung hergestellt und diese dann durch Auseinanderdehnen vergrößert, so dass man an den Samenleiter gelangt. Nach anschließender Freilegung des Samenleiters wird dieser durchtrennt, verödet und in den meisten Fällen noch zusätzlich umgeschlagen. Die so erzeugten beiden Enden werden darüber hinaus zur Vermeidung einer möglichen Rekanalisation (erneutes Zusammenwachsen und Durchlässigkeit) in verschiedene Bereiche des Gewebes zurückgelagert. Der gleiche Vorgang findet mit dem zweiten Samenleiter statt. Ein anschließender Wundverschluss durch eine Nahttechnik ist nicht notwendig, da sich die gedehnte Haut von selbst wieder zusammenzieht. Die kleine Hautöffnung ermöglicht eine noch schnellere Wundheilung. Bei der konventionellen Vasektomie wird die mit einem Skalpell geöffnete Hodensackhaut mit einem sich selbstauflösenden Fadenmaterial vernäht. Die Durchführung als solche ist der no-scalpel-Vasektomie gleich.

Beratung und Behandlung am Vasektomie-Standort Wien

Am Wiener Kompetenz-Standort von Prof. Dr. Thomas M. Treu wird die körperschonende no-scalpel Vasektomie-Methode angeboten und seit vielen Jahren erfolgreich und erfahren durchgeführt. Gerne können Sie bei Wunsch einer Sterilisation des Mannes / Vasektomie in Wien an dieser Stelle Kontakt zur Ordination von Prof. Dr. Treu aufnehmen.

Vasektomie Netzwerk auf vasektomie-experten.at

Vasektomie-Experten-Netzwerk

Prof. Dr. Thomas M. Treu ist mit seiner Ordination für Urologie und Andrologie dem Vasektomie-Netzwerk als Mitglied beigetreten. In Österreich vertritt er hier den regionalen Standort Wien und führt die Vasektomie seit vielen Jahren mit einem großen Erfahrungsschatz durch.

Das österreichische Netzwerk für den Eingriff der Vasektomie dient interessierten Menschen als Informationsmedium zur Vasektomie / Vasoresektion. Ein weiterer Fokus dieser Website liegt bei der Vorstellung von Urologen, die mit dem Hauptaugenmerk der männlichen Sterilisation in ihrem Leistungsangebot unterschiedliche Standorte präsentieren. Die Urologensuche für Männer ist durch die Standortvorstellungen auf diese Weise vereinfacht. Über diesen Link können Sie weitere Informationen zum Netzwerk erhalten.

Einige Standorte vom Vasektomie-Experten-Netzwerk: